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Sigmar Salzburg
08.09.2018 08.03
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Nicolaus Fest ...

... nach längerer Pause wieder in Aktion mit einem gepfefferten Video „Verlierer“: Merkel, die Presse, SPIEGEL, Fischfilet Steinmeier, Zwangsgebühren-Fernsehen... Seine Textunterzeilen mit Spuren der bewährten Rechtschreibung:

https://youtu.be/_GEs7jqu8JU

In Bilder von einer friedlichen Demo der AfD montieren die Tagesthemen das Nazi-Gegröle von Hooligans. Später muss Frontfrau Karen Miosga einräumen, das sei ein Irrtum, man habe falsches Material verwendet. Nun sind „Irrtümer“ beim Schnitt von Digitalaufnahmen gar nicht mehr möglich. Was die Tagesthemen machen, ist bewußt fabrizierte Denunziation in Stasi-Manier. ...

„Lügenpresse“ war 2014 das „Unwort des Jahres“. Gewählt vom dussligen Verband „Sprachkritische Aktion“ in Darmstadt. Heute muss man feststellen: Mehr Lüge war nie ...

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Sigmar Salzburg
04.09.2018 14.03
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Es gibt keine Rassen, nur sind manche Menschen gleicher

Aus Michael Klonovskys 4. September 2018:

Leser *** macht mich auf einen Artikel aufmerksam, den der Historiker und Anthropologe Andreas Vonderach, Autor des maßgeblichen Buches „Völkerpsychologie. Was uns unterscheidet“ (2014), vergangenes Jahr hier veröffentlicht hat (leider hinter der Bezahlschranke). Der Passus, auf den ich mich hier beziehe, lautet:

„Da in vormodernen Kulturen sozialer Erfolg mit Kinderreichtum einhergeht, züchten sie sich gewissermaßen auf die in ihnen geltenden Werte hin. In der arabischen Kultur sind das vor allem patriarchalische, kriegerische Werte. Die Polygamie und der Ausschluss der sozial nicht erfolgreichen Männer von der Fortpflanzung verschärfen diesen schon seit Jahrtausenden vor sich gehenden Ausleseprozess. So erklärt sich, dass Araber mit 15,6 Prozent die weltweit höchste Frequenz des stark mit impulsivem und gewalttätigem Verhalten korrelierten MAOA-2R-Gens besitzen. Zum Vergleich: Es kommt bei nur 0,1 bis 0,5 Prozent der Europäer, etwa 5,0 Prozent der Schwarzen und 0,00067 Prozent der Ostasiaten vor.“ ...

michael-klonovsky.de 4.9.2018

Man denke auch an die Tibeter und die Bajau.

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Sigmar Salzburg
30.08.2018 03.54
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Broders Spiegel

Peinlichkeiten aus Deutschland

https://youtu.be/rA_ZQ3KRrtE

Henryk M. Broder berichtet aus Polen, „unser“ Außenminister Heiko Maas habe zur gleichen Zeit das ehemalige KZ Auschwitz besucht und (sinngenäß) ins dortige Gästebuch geschrieben: „Auschwitz, das war die Hölle auf Erden, eine deutsche Schöpfung“. – Broder findet es peinlich, das schon von der deutschen Bibel her positiv besetzte Wort „Schöpfung“ in diesem Zusammenhang zu gebrauchen. Daher müsse man Celans „der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ wohl abwandeln in: „Die Peinlichkeit ist ein Meister aus Deutschland!“ *)

Mit „Schöpfung“ bezeichnet man etwas von Menschen oder „Gott“ geschaffenes Bedeutendes, ein Kunstwerk oder eben die Welt. Ob das für eine Einrichtung zutrifft, in der Menschen zu Asche gemacht wurden? Wieviele in Heiko Maaßens Amt mögen wohl an dieser Peinlichkeit mitgewirkt haben!

*) Genderwissenschaftlich müßte es heißen „die Peinlichkeit ist eine Meisterin ...“.

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Sigmar Salzburg
14.08.2018 05.46
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Hic Rhodos, hic salta*

Im rechten Blog „PI-News“ entwickelt ein Anonymus (?), was der Innenminister Horst Seehofer nicht zustande bringt: einen „Meisterplan“:

EUGEN PRINZ | Wir kommen nun zum dritten und letzten Teil der Artikelserie „Alternativer Masterplan für Deutschland“.
Als letzten Punkt führt er an (Tusch!):
30. Last but not least: Gender Wahnsinn

Rückkehr zur Rechtschreibung vor der Rechtschreibreform mit allen Konsequenzen, inklusive Abschaffung des Gender Sternchens (*innen). Mit dem generischen Maskulinum deckt die deutsche Sprache beide Geschlechter ausreichend ab, wie sich in vielen Jahrhunderten Sprachgebrauch gezeigt hat. Sämtliche staatlich finanzierte Lehrstühle für „Gender Studies“ werden aufgelöst. Die Lehrpläne an den Schulen und die Erziehung in den Kindergärten werden entsprechend bereinigt.

Einige Gedanken zum Schluss ...

pi-news.net 13.8.2018
Niemand ist daran gehindert, dort schon jetzt vorbildhaft voranzuschreiten. Oder doch? Bislang wird mit längeren Texten in bewährter Rechtschreibung meist nur Akif Pirinçci zitiert.

*) Nach einer Fabel des antiken Äsop prahlte ein Fünfkämpfer, wie weit er auf seiner Heimatinsel Rhodos springen könne. Darauf kam die Aufforderung „Hier ist Rhodos, hier springe!“

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Sigmar Salzburg
11.08.2018 10.22
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Michael Klonovskys Acta Diurna ...

Kurzer Zwischenruf aus dem Urlaub

Das Lied „Unsre Heimat“ lernte in der DDR jeder Thälmann-Pionier (also jeder); es endet mit den Versen:

„Und wir lieben die Heimat, die schöne
und wir schützen sie,
weil sie dem Volke gehört,
weil sie unserem Volke gehört.“

Wie der Kabarettist Uwe Steimle mit seinem Publikum vorführt, „sitzen“ Text und Melodie noch bei allen. Die Schlusspointe freilich ist neu.

https://www.youtube.com/watch?v=VH1a5UmL1HE&feature=youtu.be

acta-diurna 10.8.18

Welch völkische Relikte in der DDR! Unfaßbar, daß die Stasi-Spitzeline Anetta Kahane einem Kunststaat diente, der das Volk auch noch „weiß bleiben“ ließ!

1914 konnte Kaiser Wilhelm zu Beginn des Ersten Weltkriegs noch verkünden: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche!“

Wie anders dagegen 2015 die gelernte DDR-Bürgerin Merkel in ihrer Kriegserklärung an das Volk: „Ich kenne keine Deutschen mehr, ich kenne nur noch kürzer oder länger hier Lebende!“ – mit dem Segen von Großdenker Heiko Maas:


Verfassungspatriotismus ist die schönste Form von Heimatliebe.

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Sigmar Salzburg
10.08.2018 13.53
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Fest zitiert C. Bradley Thompson

Nicolaus Fest 7. August um 08:20 ·

Zum Untergang der liberalen Bildung und damit der europäischen Welt: „Um einen Bachelor-Abschluss in Englischer Literaturwissenschaft von der University of California in Los Angeles zu bekommen, müssen Studenten kein Shakespeare-Seminar mehr belegt haben, sondern sie müssen drei Kurse in Gender, Rasse, Ethnizität, Behinderung, Sexualität oder Postcolonial Studies absolviert haben.“

Die Suche nach Wahrheit, Freiheit und Größe

Von C. Bradley Thompson

Professor C. Bradley Thompson ist Leiter des Clemson Instituts für Kapitalismusstudien an der Clemson University und Autor des Buches „John Adams and the Spirit of Liberty“.

„Was wir heute an unseren Hochschulen erleben, lässt sich mit der Zerstörung der Buddha-Statuen durch die Taliban vergleichen.“

[Die englische Rechtschreibung ist wegen ihrer vielgestaltigen Verbreitung trotz schwierigerer Orthographie nicht reformierbar, sonst hätten auch dort schon längst die Traditionszerstörer eingegriffen – wie die deutschen Kultur-Taliban. Auf anderen Gebieten ist der anglophone Westen uns im Irrsinn aber oft voraus – Erreger vermutlich Toxoplasma culturalis.]

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Sigmar Salzburg
08.08.2018 09.47
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Der eher linke „Humanistische Pressedienst“ (hpd)...

... bringt ein Interview mit dem Psychologen und Tierrechtler Colin Goldner zum Thema Veganismus, das anscheinend seine Frau geführt hat, aber dessen Text der Rechtschreibung nach wohl von ihm stammt:

Interview
Vegan Religion?

Von: Claudia Goldner

hpd.de 6.8.2018

2761 Wörter: „Reform“: 16 dass, 7 weitere Reform-ss; im Übrigen; traditionell: bewußt, läßt, muß, 2 wieviele, sogenannt, hierzulande
Daß ich auf der Seite der Pazifisten stehe, brauche ich hier nicht mehr zu betonen. Interessant ist, daß sich die tierschonende Lebensweise auch links verbreitet hat, wo früher „das Huhn im Topf“ ein wichtiges Lebensziel war. Heute wird bisweilen skandiert „Kein Gott, kein Staat, kein Fleischsalat!“ – ein weiter Abstand zu Friedrich Engels, wie er im Neuen Deutschland zitiert wird:
»Mit Verlaub der Herren (!) Vegetarianer, der Mensch ist nicht ohne Fleischnahrung zustande gekommen, und wenn die Fleischnahrung auch bei allen uns bekannten Völkern zu irgendeiner Zeit einmal zur Menschenfresserei geführt hat (die Vorfahren der Berliner, die Weletaben oder Wilzen, aßen ihre Eltern noch im 10. Jahrhundert), so kann uns das heute nichts mehr ausmachen.«
Ich will auf die kontroverse Diskussion bei hpd nicht weiter eingehen, aber doch meinen eigenen Beitrag erwähnen:
Sigmar Salzburg am 7. August 2018 – 20:23 Permanenter Link

Von Geburt an lebe ich gott- und fleischlos, seit dem sechsten Lebenjahr milchfrei, seit einer Salmonelleninfektion strikt eifrei. Seitdem lebe ich fast vegan und gönne mir nur selten etwas Schimmelkäse. Wie man gesäuertes Brot erfunden hat, hätte man auch natürliche Gärmethoden zur B12-Anreicherung marktfähig machen können. So aber nimmt man zur Sicherheit ein paar µg naturidentische Chemie.

Als Nachfahre von Insektenfressern vor 60 Millionen Jahren sollte man nicht auf die herabsehen, die noch weiterhin die Spannweite der menschlichen Möglichkeiten zwischen Baumrindennager und Raubaffe ausnutzen. Selbst unsere neandertalischen Vettern in Mitteleuropa aßen im Norden Wollnashorn und in Nordspanien fast vegetarisch.

Es kann aber kein Zweifel bestehen, daß die freie Entscheidung, der fühlenden Tierwelt ohne irgendeine Gegenleistung Leid zu ersparen, eine ethische Höherentwicklung bedeutet. Ich habe dabei nie Entbehrungen empfunden. Der heute gegenüber früher zunehmende Zuspruch zu dieser Lebensweise beweist, daß Europa auf gutem Wege sein könnte, wenn es nicht durch hereinströmende archaische Schächtkulturen bedroht wäre.
Der letzte Absatz sollte nur nochmal dem hpd wegen meiner reform- und fremdenfeindlichen Einstellung einen kleinen Zensuranlaß geben.

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Sigmar Salzburg
05.08.2018 16.54
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Michael Klonovsky zur künstlichen Me-Two-„Debatte“:

Lassen Sie sich nicht von seitenverkehrten Rassisten wie Diez, Augstein, Lobo, Stokowski etc. ad nauseam* pp. für dumm verkaufen. Fremdenfeindlichkeit entsteht hierzulande vor allem durch die Einwanderung von Fremdenfeinden bzw. feindseligen Fremden. Sich dagegen nicht zu wehren, fiele abwechslungshalber wirklich unter Förderung von Rassismus.
michael-klonovsky.de 3.8.2018

Dazu SPD-MP Weil:„Deutschland hat ein Rassismusproblem“!

In den 50ern las man von „Negerunruhen“ in den USA und war froh, keinen Sklavenimport gehabt zu haben. Das holen die Gutmenschen mit „Geflüchteten“ jetzt nach – zur Sühne für Hitler und als künftige SPD-Wähler.

*) bis zum Erbrechen (in der Seefahrt, „Nautik“)

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Sigmar Salzburg
05.08.2018 08.05
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Nicolaus Fest zu Mediendienst und einer Sprachforscherin

Ende 2012 ging der MEDIENDIENST INTEGRATION online. Er bezeichnet sich als Informations-Plattform für Medienschaffende. “Hier”, so die Selbstdarstellung, “finden Journalisten mit wenigen Klicks die wesentlichen Informationen zu den Themenfeldern Migration, Integration und Asyl in Deutschland.”

Das ist kaum zu hoffen. Denn geleitet wird der Dienst von Mehmet Ata, dem ehemaligen Sprecher des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Spätestens seit den jüngsten Skandalen steht dieser Arbeitgeber nicht mehr in dem Ruf, die “wesentlichen Informationen zum Themenfeld Migration” zu liefern, sondern eher, sie zu hintertreiben. Unterstützt wird Herr Ata von der Journalistin Rana Göröglu (ehemals ZDF, radio multikulti, Berliner Zeitung) und dem früheren taz-Redakteur Daniel Bax. Auch deren Lebensläufe klingen nicht unbedingt nach journalistischer Distanz zum Gegenstand ihrer Arbeit.

Wie es um diese Arbeit qualitativ bestellt ist, machte letzte Woche ein Interview mit der Sprachforscherin Elisabeth Wehling deutlich. Sie wusste zu berichten, dass es gar keine Islamkritik geben kann: “Man kann kritisieren, dass es Menschen gibt, die an Religionen glauben. Oder bestimmte Aspekte einer Religion. Aber eine Religion an sich kann man nicht kritisieren.” ...

Finanziert wird dieser Desinformationsdienst von der Bundesregierung und dem Asyl- und Integrationsfonds der EU, also aus Steuermitteln. Dazu kommen einige Stiftungen, darunter die berüchtigt linkslastige Amadeu-Antonio-Stiftung. ... Selbst Hans-Jörg Vehlewald, ein geschätzter Ex-Kollege von BILD, lässt sich für diesen Schmarrn mißbrauchen. Eine Schande.

nicolaus-fest.de 3.8.2018

Die adrette Doktorin Wehling hätte besser das Minenfeld Religion meiden und bei ihrem hier schon erwähnten „Framing“ bleiben sollen. Böses zu Daniel Bax findet sich hier – von Henryk M. Broder, der die Greuel der islamischen Religion nicht kritisieren will, weil seine Herkunftsreligion (er selbst ist wohl Atheist) nicht viel besser ist. Broder erinnert daran, daß „to frame“ umgangssprachlich auch „jdn. hereinlegen“ bedeuten kann.
https://youtu.be/mDgJa9dGYbo

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Sigmar Salzburg
24.06.2018 04.47
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Klonovsky zitiert aus einem englischen „Blog“

21. Juni 2018

Ein Leser weist mich auf die Webseite mit dem vielversprechenden Namen „Inselaffenartigkeiten“ hin, auf welcher eine Reihe exzellenter Aphorismen in Frakturschrift geschrieben stehen, was insofern erstaunlich ist, als es sich bei dem Autor offenbar um einen Engländer handelt, der in, wenn das Paradox gestattet ist, introvertierter Exzentrizität Blogs in mehreren Sprachen betreibt, seit einigen Jahren freilich verstummt ist. Ich gestatte mir, einige der Sentenzen zu zitieren:

„Die Aristokratie bringt Aphorismen hervor, die Demokratie Parolen.“

„Ohne Rücksicht auf den Selbstwert predigt das Böse das Selbstwertgefühl.“

„Wäre die rassisch-biologische Ungleichheit der Menschen nicht eine offenkundige Tatsache, hätte sie wenig Beleidigungskraft.“

„Könnten die Tatsachen ein Pferd kränken, so hätte der Zeitgeist schon entschieden, daß es weder Vollblütler noch Schindmähren gibt, sondern nur Ebenbürtige, und die Hippologie hätte sich mit der Anthropologie zusammengetan, um zu verkünden, der Glaube an Unterschiede sei eine böse und unwissenschaftliche Einbildung.“

„Es bleibt abzuwarten, ob sich eine Zivilisation gegen eine Horde mit politikwissenschaftlichen Diplomen bewaffnete Vollhorste erfolgreich verteidigen kann.“

„Der Trieb, die europäischen Völker zu zerstören, wird von der Forderung begleitet, jeder Mensch davon müsse die Zerstörung feiern, andernfalls werde er als böse verunglimpft. So eine schön gemachte und verfeinerte Grausamkeit ist fast bewundernswert.“

„Die Demokratie ist die beste Gewähr, die wir dafür haben, daß die Macht nicht in anständige und ehrenhafte Hände fallen wird.“

„Innerhalb der Grenzen von den quantitativen Eigenschaften der beobachtbaren Erscheinungen ist die naturwissenschaftliche Denkweise ein Denkwunder. Außerhalb davon wird sie eine vertraute und vielgefeierte Art der Dummheit.“

„Verliehe der Gleichheitsglaube kein Überlegenheitsgefühl, verlöre er viel von seinem Reiz.“

michael-klonovsky.de 21.6.2018

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Sigmar Salzburg
22.06.2018 12.30
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Achse des Guten

Volker Seitz
„Fluchtursachenbekämpfung“ ist das Unwort des Jahres

Das Wort Fluchtursachenbekämpfung ist meines Erachtens das Unwort des Jahres wegen Vortäuschung von Lösungen, die es NICHT gibt. Es wird immer davon geredet, Europa müsse die Fluchtursachen bekämpfen, komischerweise benennt niemand, was die Fluchtursachen sind. Ja, was sind denn die Fluchtursachen? Das bleibt irgendwie immer im Dunkeln, denn würde man die sogenannten Ursachen benennen, wäre schnell klar, dass Europa gar nicht in der Lage ist, diese zu beseitigen...

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde...

http://www.achgut.com/artikel/fluchtursachenbekaempfung_ist_das_unwort_des_jahres
achgut.com 22.6.2018

Die „Fluchtursachenbekämpfung“ hat schon Gregor Gysi am 9.9.2015 als Vertreter der damaligen komplizenhaften „Opposition“ von Merkel im Reichstag gefordert.

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Sigmar Salzburg
21.06.2018 08.23
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Adorján F. Kovács

Der ungarischstämmige Professor schreibt in seinem „Blog“ in der „Freien Welt“:

Es ist mittlerweile egal, ob und wann die Bundeskanzlerin ins Exil geht...

Sie hat, und seit der Wahl 2017 kann man sagen: mit Zustimmung von 87% der Wähler, geschafft, was ihr berühmtester Vorgänger nicht geschafft hat: „Die Hitlers kommen und gehen, das deutsche Volk bleibt bestehen“, meinte sogar noch Stalin.

Nein, Merkel geht und das deutsche Volk gibt es nicht mehr, jedenfalls nicht mehr so, wie man es seit dem Hochmittelalter kennt. Auch die Ostpreußen, Pommern und Schlesier gibt es ja nicht mehr, sie sind durch ethnische Säuberung verschwunden; nun werden bei Niedersachsen, Westfalen, Hessen und Schwaben Verdrängungsprozesse einsetzen, die zum Verschwinden dieser deutschen Stämme führen werden...

freiewelt.net 20.6.2018

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Sigmar Salzburg
15.06.2018 18.51
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Michael Klonovsky

Starkdeutsch oder Taste verwechselt?

Damals wie heute golt und galt der Kampf dem wieder drohenden „Faschismus“, dem einzig wirklich fruchtbar gebliebenen deutschen Schoß, und damals wie heute bekam jeder dieses Stigma verpasst, der sich gegen die Politik des Regimes aussprach.

In einem der letzten regierungstreuen Kommentare des Neuen Deutschland schrieb im Oktober 1989 irgendeine Funktionärin, egal was passieren werde, die Kommunisten hätten stets recht und ihre Gegner stets unrecht gehabt, heute liest man diesen Satz in unzähligen Variationen täglich von taz bis Zeit. Buhr heißt heute Habermas und ist sogar intelligenter geworden (kann aber schlechter schreiben), Karl-Eduard nennt sich Heribert und einmal in der Woche Jakob...

michael-klonovsky.de 14.6.2018

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Sigmar Salzburg
10.06.2018 09.56
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Acta diurna

Michael Klonovsky nimmt das „doublethink“ der Altparteien aufs Korn:

8. Juni 2018
... Unsere Claudi Roth, Vizepräsidentin des Bundestags und als solche bisweilen Sitzungsleiterin, bekommt den Moduswechsel zwischen richtigen und falschen toten Juden spontan nicht hin; tote Juden waren ja bislang eigentlich immer ein grüner Trumpf gegen „rechts“, wie gleichgültig sie einem auch sonst sein mochten, und nun wollten diese rechten Feuerteufel & Schwefelbuben ausgerechnet an einem Tag, an dem sie, die Claudi bzw. Bunti Roth, präsidiert, eine Schweigeminute für den Einzelfall jener Susanna F. einlegen, die bei einem interkulturellen Missverständnis unglücklich zu Tode kam. Die Rechten wollten eine tote Jüdin ins-tru-men-ta-li-sieren! Nicht mit Claudi! …
michael-klonovsky.de 8.6.2018
Grün-Roth nimmt dem AfD-Abgeordneten Thomas Seitz kurzerhand die restliche Redezeit und teilt sie dem folgenden SPD-Redner zu. 2015 hatte sie jedoch selbst den Bundestag instrumentalisiert durch ein Gedenken für tote Boots„flüchtlinge“, für die im Gegensatz zu heute in Deutschland nun wirklich niemand etwas konnte, https://youtu.be/Hr32Y0L9VgQ?t=28 (22.4.2015) – um die Bundesmarine für Schleuserdienste einzuspannen.

Die Silbentrennung „ins-tru-men-ta-li-sieren“ ist natürlich unangenehmer Neuschrieb; – lat. in + struere (bauen, ordnen) + instr. Infix -men-; Wortgrenze noch deutlich im ital. „strumento“!– geä. 15.6.18


Nachtrag 15.6.18; Tichy-Leser mcb ergänzt zu Causa Claudia Roth:
... Hier kann man das amtliches Protokoll der Tagesordnung zur 99. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 22.04.2015 einsehen:
https://www.bundestag.de/dokumente/protokolle/amtlicheprotokolle/2015/ap18099/371230
Eine Schweigeminute stand NICHT auf der Tagesordnung! CR hat also genau gegen das verstoßen, wofür sie die AfD gemaßregelt hat...

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Sigmar Salzburg
30.05.2018 18.09
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Thomas Mann

In Michael Klonovskys Acta Diurna zu lesen:

30. Mai 2018

„Da Sie meine Stimme hören wollen, beeile ich mich, zu erklären, daß ich mich auf die Seite der Opponenten gegen diese geplante Verarmung, Verhässlichung und Verundeutlichung des deutschen Schriftbildes stelle. (...) Mich stößt die Brutalität ab, die darin liegt, über die etymologische Geschichte der Worte rücksichtslos hinwegzugehen.“

Thomas Mann im Juni 1954 zu Bestrebungen, die deutsche Orthographie zu vereinfachen, aber das „Gendersternchen“ noch nicht ansatzweise ahnend.

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/866-30-mai-2018
Nun, ob Klonovsky die originale Orthographie Manns wiedergibt, ist fraglich. Aber auch die folgende ist nicht sicher. Das Zitat stammt aus einer Schweizer Zeitung und steht hier am Anfang des Pamphlets eines bekannten SZ-Feuilletonisten gegen den Widerstand der Dichter (nach fds-sprachforschung.de 3.1.2007):
SZ vom 12.10.1996:
Wo waren die Dichter in den letzten Jahren?
'Frankfurter Erklärung' wider die Rechtschreibreform weist einige Absonderlichkeiten auf


Von Hermann Unterstöger

München, 11. Oktober – 'Da Sie meine Stimme hören wollen, beeile ich mich, zu erklären, daß ich mich auf die Seite der Opponenten gegen die geplante Verarmung, Verhäßlichung und Verundeutlichung des deutschen Schriftbildes stelle.' Wer spricht da? Siegfried Lenz? Walter Kempowski? Roger Willemsen? Nein, es ist Thomas Mann, der da spricht. Sein Text erschien am 25. Juni 1954 in der Züricher Weltwoche, und zwar als schnelle Reaktion auf eine damals zu gewärtigende Rechtschreibreform, die unter dem Titel 'Stuttgarter Empfehlungen' in die Geschichte der nicht verwirklichten Vorhaben einging. Manns Statement trug zum Scheitern des Unternehmens nicht unwesentlich bei, und manch einer wird das Geschehen so interpretiert haben, daß das Deutsche bei unseren Dichtern gottlob in besten Händen ist...

http://www.fds-sprachforschung.de/ickler/index.php?show=news&id=762
Im Alter kam dem Reformfan Unterstöger dann doch noch die Weisheit, wie er in seiner Süddeutschen widerwillig zugeben mußte:
Die Reform ging aus wie das Hornberger Schießen, nur dass die Flurschäden gewaltig waren. Als noch gefochten wurde, schrieb ein Germanist [Reinhard Markner hier ] einmal ins Internet: 'Lange nichts gelesen von Unterstöger, und das war auch gut so.' Was habe ich mich seinerzeit geärgert! Dabei hatte der Mann ja so recht.
(Aus: „Hermann Unterstöger findet die Rechtschreibreform toll“)
(sueddeutsche.de 17.11.2012 ... gesperrt!)
Den kommentierten Artikel haben wir hier ... gespeichert.

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