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Sigmar Salzburg
21.12.2016 05.57
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Akif Pirinçci über Triviallyrik in der Frühstücksbox

bento”, das gehobene Bravo-Format für die Zukunftsdeutschen, hatte ich schon mehrfach wegen der penetranten Kopftuch-Einschleimerei aufgespießt. Jetzt hat sich Akif Pirinçci die gutmenschelnde Indoktrination der dortigen Textproduzenten vorgenommen – wie üblich, in (fast reformfreier) traditioneller Rechtschreibung:

LOVE IS IN THE AIR
von Akif Pirinçci

„Bento“ ist ein Online-Format von „Spiegel Online“, mit dem die Zielgruppe der 18- bis 30-Jährigen erreicht werden soll, die Spiegel Online bisher nicht lesen. Zwischen jede Menge Hippster-Gefasel, Social-Media-Klugscheißerei und Party-, Sex- und Ausgehtipps rückt man darin immer auffälliger den Plus-Deutschen, also jenen mit Migrationshintergrund oder besser den gestern eingeschneiten „Schutzbedürftigen“ in den Vordergrund, nicht ohne dieser Spezies fortschrittliche und eben hippe Attribute anzudichten. Am 15.12. 2016 lesen wir bei Bento unter der Rubrik „Fühlen“ eine herzerweichende Liebesgeschichte:

„Zwischen Liebe und Vorurteilen: Wenn eine Deutsche einen Flüchtling heiratet“

In der zur Schmonzette aufgearbeiteten Werbung für die Islamisierung Deutschlands und für die masochistisch veranlagte deutsche Frau geht es um Laura, 27, und Omar, 25, die geheiratet haben, „weil sie endlich zusammen sein wollen“. Laura ist Studentin, aber das nur nebenbei, denn hauptberuflich betätigt sie sich als Flüchtlingshelferin. An einer anderen Stelle des Rapports sagt sie, sie sei „Christin, um göttliche Gesetze schert sie sich aber nicht. Sie folgt lieber der Vernunft. Und die sagt: Menschen, die sich lieben, gehören zusammen.“ Omar dagegen ist ein typischer Asylbetrüger alter Schule ...

Als ein Imam das Paar an einem heißen Tag im Juli in der Hamburger Al-Nour-Moschee traute, wohnte Laura noch in einer Studenten-WG und Omar in einem Flüchtlingscamp.

Naja, ein bißchen sonderbar ist es schon, daß ausgerechnet die „Christin“ Laura sich von einem Imam in einer der berüchtigten Moscheen im Lande, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, mit ihrem Herzallerliebsten trauen läßt. Wieso nicht in einer Kirche von einem Pfarrer? Sollte die Integration in der Regierungsvision nicht derweise ablaufen, daß der „Neubürger“ sich in die hiesigen Gepflogenheiten einbringt und nicht umgekehrt? Nein, denn ich habe unfairer Weise schon den Schluß des Märchens verraten, bevor ich preisgab, was vorher vorgefallen war und daß Omar gar nicht anders als so handeln konnte ...

der-kleine-akif.de 19.12.2016

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Sigmar Salzburg
17.12.2016 16.54
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Rainer Thesen

Man ist ja immer erfreut, wenn man auf Foren und Blogs stößt, in denen noch das gute Deutsch geschrieben wird, bevor es von den irren Kulturpolitikern, Schreibrevoluzzern und Genderideologen verhunzt wurde. Die Netzseite des Juristen Rainer Thesen gehört dazu:

Manchen Lesern wird auffallen, daß ich stets den maskulinen Plural benutze. Ich habe zu einer Zeit meine Muttersprache gelernt und die Schule absolviert, als die Feministinnen noch nicht die deutsche Sprache usurpiert hatten, und wir uns noch „unfallfrei“ verständigen konnten, ohne zu solchem Unfug wie dem „gespaltenen“ Plural (liebe Wählerinnen und Wähler) oder gar den diversen Wortverhunzungen wie dem Binnen-I (BürgerInnen), dem Unterstrich-Plural (Schüler_innen), dem für alle 300 nach der Gender-Forschung existierenden Geschlechter stehenden angehängten x (Professx) oder dem unserer Sprache eigentlich fremden substantivischen Partizip (Studierende) greifen zu müssen. Für mich war damals wie heute klar, daß Bauern, Lehrer oder Richter Angehörige dieser Berufe beiderlei Geschlechts sind. Wer hingegen damit nur männliche Angehörige dieser Berufe meint oder diese Vokabeln so versteht, der kann schlicht und einfach nicht richtig deutsch. Wer seine Muttersprache liebt, der beteiligt sich an diesem Unfug nicht.

rainerthesen.de
Der Jurist Rainer Thesen greift jedoch auch brisantes Aktuelles auf. Unter dem Titel „Schuster bleib bei deinen Leisten“ befaßt er sich mit der Denunziationsstiftung der Anetta Kahane und deren Ableger „Netz gegen Nazis“, in dem renommierte Bürger als „Nazis“ angeprangert werden. Hier zum Anlesen die ersten Abschnitte:
Zu den Ärgernissen dieser Zeit gehört die mit Steuermitteln betriebene linksradikale Propaganda im sogenannten Netz gegen Nazis. Diese Aktion wird betrieben von der Amadeu Antonio Stiftung. Diese besser Anschwärz-Stiftung genannte Organisation unter der Leitung der früheren Stasi-Mitarbeiterin Annetta Kahahne diffamiert auf ihrer Internetseite unzweifelhaft demokratisch gesinnte Journalisten und Blogger. Unter der Rubrik „Digitale Hass-Quellen“ verweist sie auf sogenannte rechtspopulistische Websites und Blogs. Hier finden sich Namen wie Roger Köppel, Roland Tichy, Vera Lengsfeld, Hendryk M. Broder, Joachim Steinhöfel, Cora Stephan, Oswald Metzger, Gunnar Heinsohn und Tilo Sarrazin. Diese durchweg renommierten Persönlichkeiten werden also als Autoren von Nazi-Propaganda diffamiert, denn nichts anderes bedeutet es, wenn man von einem „Netz gegen Nazis“ an den Pranger gestellt wird.

Nun nimmt es kaum Wunder, daß eine linksradikale Organisation wie die erwähnte Anschwärz-Stiftung Konservative aller Schattierungen von national bis liberal diffamiert. Das gehört nun einmal zur linksradikalen Lebensweise. Auch muß man sich heute nicht mehr darüber wundern, daß eine solche Organisation vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Leitung der SPD-Politikerin Manuela Schleswig gefördert wird, und zwar mit vielen Millionen Euro. Man hat sich auch schon daran gewöhnt, daß diese Schnüffel- und Spitzeltruppe von unserem Zensurministerlein für rechtswidrige Löschaktionen in den sozialen Netzwerken, rechtswidrig weil ohne Beteiligung der Justiz, eingesetzt wird.

Durchaus überraschende Erkenntnisse bietet jedoch ein Blick auf den Unterstützerkreis des sogenannten „Netz gegen Nazis“. Neben der Postille für von akademischem Dünkel durchdrungene Liberale (Die Zeit) finden sich dort der DFB, die DFL, der DOSB, und, man lese und staune, der Deutsche Feuerwehrverband...

rainerthesen.de 11.12.2016
Auch auf der „Achse des Guten” ist über diese Fortsetzung der Stasi mit anderen Mitteln berichtet worden.

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Sigmar Salzburg
15.12.2016 15.21
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„Stützen der Gesellschaft“

Der FAZ-Blogger „Don Alphonso, alias Rainer Meyer, legte einmal Wert auf seine ß-freie Schreibweise: „Nochmals, das ß mache ich aus Prinzip nicht...“ 15.7.12. Seit einiger Zeit kann man jedoch eine Erosion dieses Vorsatzes bemerken. Aber noch am 12. Dezember waren in seinem Text etliche Schweizer Schreibweisen zu entdecken:

12. Dez. 2016
Vergesst Andrej Holm, hier kommt der Sexzwang
Alte, weisse Männer, die es sich leisten konnten, auf die Meinung von leibeigenen und bildungsfernen Schweinehirten nichts zu geben...
Ich kenne in Berlin enorm viele Leute, die auch im fortgeschrittenen Alter allein leben. Aber nicht wie bei unsereins, weil da nun mal der Stadtpalast ist und man standesgemäß lebt, wie es die Vorfahren taten, und die Partner aus der gleichen Schicht haben natürlich auch ihren eigenen Flügel in ihren eigenen Anwesen...
Relative Armut in Bayern erlaubt in Berlin immer noch einen grosszügigen Lebensstil ohne den Zwang, sich mit anderen arrangieren zu müssen...
Man ahnt nicht nur, man weiss sehr genau, dass das Laster der Reichen nur denkbar ist, wenn andere desgleichen entbehren müssen.
faz.net 12.12.2016

In seinem letzten „Blog“ hat Alphonso nun die völlige Kongruenz mit dem Heyse-System erreicht, was aber seiner feinsinnig „zersetzenden“ Boshaftigkeit keinen Abbruch tut. Er zielt auf seine Journalistenkollegen der gehobenen Klasse:

14. Dez. 2016
Auch nach Freiburg keine Stimme für die AfD
Also, ich werde die AfD ganz sicher nicht wählen. Das ist einfach zu erklären. Ich lehne ihr Programm ab, und ich habe keine Kinder, bin nicht von Hartz IV betroffen, und auch nicht von Minijobs ...
Ich würde mir [als Tankstellenkassiererin] , weil es meine Lebensrealität wäre, Gedanken machen, dass der Tagessatz des mutmaßlichen Mörders in Freiburg so viel ist, wie ich in meinem Nebenjob hinter der Kasse pro Woche verdiene, und dass meine Kinder zu Weihnachten für weniger als so einen Tagessatz neue Kleider bekommen. [u.s.f.]

blogs.faz.net 15.12.2016

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Sigmar Salzburg
13.12.2016 10.47
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Steinhöfel

Henryk M. Broder hatte mit seinem Artikel „Der Denunziant ... “ schon in ein Wespennest gestochen. Jetzt setzt der bekannte Rechtsanwalt Steinhöfel zielsicher, aber schreiblich unbekümmert nach:

Der Cookie-Gauner von Scholz & Friends
geschrieben von Joachim Nikolaus Steinhöfel am 8. Dezember

Gerald Hensel ist „Executive Strategy Director“ bei der Werbeangentur Scholz & Friends („Tofu ist schwules Fleisch“) in Berlin. ... Wir alle haben doch noch den Ruf der US-Verhandlungsführer im Ohr: „Schlag doch mal einer im Hensel nach“, wenn sie nicht mehr weiter wussten... Er verkauft sich als selbstloser Kämpfer gegen „rechts“. Was immer das in seinem überschaubaren politischen Bewußtsein sein soll. Der Versuch, auch im politisch Irrigen wenigstens etwas Substanz zu lokalisieren, scheitert nach der beschwerlichen Lektüre von Hensels plattitüdengesättigten und beinahe unlesbaren Vermächtnis, das das Branchenblatt „W&V“ veröffentlichte.

Hensel platziert illegal bis zu 59 Cookies ...

Dass eine grosse Agentur wie Scholz&Friends der Öffentlichkeit als Reaktion auf den auf sie niedergehenden Shitstorm weismachen will, dies sei die private Aktion eines Mitarbeiters, mit der sie nichts zu tun habe, zeigt, was für Kapazitäten da am Werke sind. Es ist das eine, wenn man einen Mitarbeiter hat, der sich privat im Linksextremen aufhält und irrlichtert. Wenn aber jemand, der an den Schaltstellen der Allokation von Werbegeldern sitzt, natürlich auch die Kunden dementsprechend beeinflußt, sich mit einem post-faschistoiden Eingriff in die Meinungsfreiheit profilieren will, unter Nennung seines Arbeitgebers bei W&V publiziert (die hätten ihn sonst gar nicht genommen) und der sich dann öffentlich bei seinem Arbeitgeber für die Unterstützung in dieser Sache bedankt, dann ist es nur völlig legitim, dieser Agentur eine Mitverantwortung zuzuschreiben.

steinhoefel.com 8.12.2016

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Sigmar Salzburg
07.12.2016 18.39
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Die Bloggerin Gudrun Eussner ...

... schreibt weiterhin bewährt

6. Dezember 2016
Die Lösung

Nach der Migrantenwelle von 2015/2016
Ließ die Chefin der Bundesregierung
In den Medien Erklärungen abgeben
Aus denen zu lesen war, daß das Volk
Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe
Und es nur durch erneute Stimmabgabe für sie
zurückerobern könne. Wäre es da
Nicht doch einfacher, sie
Löste das Volk auf und
Wählte die Migranten?

Die Lösung. Bertolt Brecht, 1953

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Sigmar Salzburg
24.11.2016 14.26
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Scienceblogs – Cornelius Courts

Cornelius Courts haben wir hier und da schon erwähnt. Seit einiger Zeit ist er (nach Bonn) in Kiel tätig. Die Scienceblogs.de zeigen an:

Cornelius Courts ist Biologe. Er hat in Köln studiert und promoviert. Zur Zeit arbeitet er am Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel als Forensischer Genetiker. Er befasst sich mit DNA/RNA-Spuren aus dem Inneren von Schußwaffen und forensischer Micro-RNA-Analytik.
Letzte Woche ist er der interessierten Öffentlichkeit bekannter geworden:
Pressemeldung Nr. 390/2016 vom 22.11.2016
CAU
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Privatdozent Dr. Cornelius Courts ist „Prof of the Night 2016”
11. Night of the Profs begeisterte 8.000 Gäste


Der Auftritt von Privatdozent Cornelius Courts bei der Night of the Profs am vergangenen Freitag, 18. November, war im doppelten Sinne eine Premiere: Für den Forensischen Genetiker war es der erste Vortrag bei der langen Vorlesungsnacht – und das mit vollem Erfolg. Das Motto der beliebten Veranstaltung hieß „Zahlen, bitte!“....

Die Platzierungen:
Gold: Cornelius Courts (Forensische Molekularbiologie)
Silber: Rudolf Meyer-Pritzl (Paragraphendschungel-Safari)
Bronze: Thomas Bosch (Mikroben)

uni-kiel.de 22.11.2016
Er selbst schreibt dazu:
Mein Vortrag trug den Titel: “Forensische Molekularbiologie – besser als CSI. Aber schlechter finanziert.” und ich habe darin die Leistungsfähigkeit und tollen, neuen Forschungsansätze der modernen Forensischen Molekularbiologie dem eklatanten Mißverhältnis eines riesigen Interesses an CSI & Co einerseits zur mangelhaften Finanzierung und Förderung von Rechtsmedizin und forensischen Wissenschaften in Deutschland andererseits gegenübergestellt...
scienceblogs.de 22.11.206
Courts schreibt auch über menschenrechtliche und religionskritische Themen. Durfte er bei den „Humanisten“ noch eine Übersetzung von Pat Condell traditionell geschrieben unterbringen, so blieb von seinem Artikel „UN-faßbar“, den er in den Scienceblogs veröffentlicht hatte, nur die Überschrift unverändert. Courts Sinn für das klassisch Schöne zeigt sich auch in seiner ...
Sonntagsklassik
Von Cornelius Courts / 13. November 2016

Einen schönen Sonntag allen LeserInnen.

2016 gibt sich redlich Mühe und läßt auch auf den letzten Metern nicht nach, (nicht nur) auf meiner persönlichen Shitliste ganz nach oben zu klettern. Dazu werden die Tage immer kürzer und dunkler und zumindest hier im Norden kann kein Zweifel bestehen, daß “der Winter naht“.

Wer bräuchte da nicht etwas Helles, Warmes, Versöhnliches, Hoffnungs- und Sehnsuchtsvolles, wie dieses seelenvolle Liedlein von Bellini?

scienceblogs.de 13.11.2016
Wie man sieht, gehen klassische Kultur und klassische Rechtschreibung gut zusammen. Leider wurde dieses harmonische Verhältnis durch die kulturbanausischen Kieler Politiker gestört, als sie den Volksentscheid gegen die Rechtschreib„reform“ am 17. September 1999 annullierten.

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Sigmar Salzburg
17.11.2016 05.33
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Michael Klonovskys „Acta diurna“

16. November 2016
Der Berliner Kurier bildet auf seiner Titelseite groß Frank-Walter Steinmeier und klein daneben den amerikanischen Scheitan ab und schlagzeilt ganzseitig: „Guck mal, Trump: So geht Präsident!“
Acta diurna 16.11.2016

Dazu entwickelt Klonovsky einen fiktiven Dialog über Präsidentenwahlen in der besten aller deutschen Demokratien...

Gleichzeitig verbreitet Facebook (das ich nur verwende, weil eine Tochter eine Zeitlang kein Telefon hatte):

Vorgeschlagener Beitrag
Civey I Erfahre was Deutschland denkt
Gesponsert
·
Der beliebteste Kandidat der Deutschen, Frank-Walter Steinmeier, wird Bundespräsident.

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Sigmar Salzburg
15.11.2016 21.11
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Verspätet entdeckt bei Nicolaus Fest

Zeitungslektüre in einem Café. An den Rand der FAZ, die Margot Käßmanns „Nur leere Kirchen machen Angst vor vollen Moscheen“ zitiert, hat ein früherer Leser an den Rand gekritzelt: „Nur leere Köpfe haben Freude an der vollen Käßmann!“

nicolaus-fest.de 14.9.2015

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Sigmar Salzburg
12.11.2016 05.51
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Thüringen: Kein Verbot religiöser Symbole bei seinen Beamten

[Freigeist Weimar in traditioneller Rechtschreibung:]

WEIMAR. (fgw) Am 9. November 2016 vermeldeten die Thüringer Medien unisono diese Nachricht: „In Thüringen wird es auch künftig kein Verbot religiöser Symbole im öffentlichen Dienst geben. Die AfD-Abgeordneten scheiterten im Landtag in Erfurt endgültig mit einem entsprechenden Gesetzesentwurf. Alle anderen Parteien stimmten gegen die AfD-Initiative. Die Grünen-Abgeordnete Rothe-Beinlich sagte, jeder im Freistaat solle selbst entscheiden können, was er glaube und wie er seine Religion lebe. Die AfD hatte argumentiert, religiöse Symbole bei Polizisten, Juristen sowie Lehrern und Erziehern führten zu mehr gesellschaftlichen Konflikten.“ (Zitat: MDR Thüringen)

Das wirft Fragen auf: Zum einen verkündet hier eine Grünen-Abgeordnete, daß Religion Privatsache sei – ganz wie es Laizisten ja auch fordern. ABER: Genau dieser Grundsatz „Religion ist Privatsache“ wird von den frömmelnden Politikern von LINKE, SPD und GRÜNEN ansonsten mit allergrößter Vehemenz bekämpft.[...]

Dann wird der AfD vorgeworfen, mit einem solchen Antrag nur Populismus zu betreiben... Mehr bekommt der angeblich mündige Staatsbürger weder von der staatstragenden Politik noch von den vorgeblich unabhängigen „Informationsmedien“ zu erfahren. Na, klar, man kann mit etwas Mühe aber auf der Seite des Landtages schließlich selbst kundig werden. Und man findet hier die Drucksache 6/2543, den Entwurf für ein „Thüringer Neutralitätsgesetz“ (für die religiöse Unparteilichkeit des Staates). [...]

Dem kann der links-liberale Freigeist ohne jedwede Einschränkung zustimmen, denn es geht hier um kein Kopftuchverbot, sondern ganz allgemein „um das Verbannen religiöser Zeichen jeglicher Glaubensrichtungen im öffentlichen Dienst“.

Es wäre allerdings zu wünschen gewesen, daß ein solcher Gesetzesentwurf zur Umsetzung der verfassungsrechtlich gebotenen Trennung von Staat und Kirche(n)/Religionen und Weltanschauungen von der LINKEN oder einer anderen Partei mit liberalen oder sozialistischen Ursprüngen gekommen wäre.

Auch wenn der Kommentator kein Anhänger der AfD ist, so kann er eine solche Initiative nicht verdammen, sondern ausnahmsweise sie nur gutheißen. Leider!

Siegfried R. Krebs

freigeist-weimar.de 10.11.2016

Erst 2015 hat das Bundesverfassungsgericht das Kopftuchverbot für Lehrerinnen gekippt. Seither dürfen sie als wandelnde Litfaßsäulen in der Schule für den Islam werben. Dem haben Atheistinnen nichts entgegenzusetzen.

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Sigmar Salzburg
07.11.2016 07.29
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Sprachforschung.org

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 07.11.2016 um 06.52 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1164#33784
Büchner-Preisträger Marcel Beyer schreibt nichtreformiert, und so druckt die FAZ (7.11.16) seine Dankrede auch ab.

[Siehe auch hier und da.]

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Sigmar Salzburg
06.11.2016 05.36
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Acta diurna

Michael Klonovsky zitiert in seinen „Acta diurna“ v. 4. November die längere Leserzuschrift eines Rechtsanwalts (in der richtigen Rechtschreibung):

„ ... Im übrigen dürfte ein großer Teil der syrischen Männer sich vor dem Kriegsdienst in Sicherheit bringen wollen. Dieses Motiv haben Gerichte aber in der Vergangenheit nie anerkannt, auch nicht in den schlimmsten Diktaturen. Aber vielleicht können Merkel und Co. mit dieser 'Tour' Assad die Rekruten entziehen.... Ihre Vorstellungen – wenn ich sie richtig verstehe – entsprechen also durchaus der Rechtslage, nur bricht die Merkel-Regierung die Gesetze am laufenden Meter (vgl. nur Art 16a GG, 'sicherer Drittstaat').“
http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna
Verwandte mit Helfersyndrom bestätigen mir ungewollt diese Darstellung.

In „Acta diurna“ v. 5. November entdeckt Klonovsky die Umbenennung des Münchener „Völkerkundemuseums“ in „Museum Fünf Kontinente“. Solche politisch korrekten Albernheiten hatten wir hier schon aufgespießt.

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Sigmar Salzburg
01.11.2016 01.55
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Nicolaus Fest (Facebook)

Nicolaus Fest 31. Oktober 2016 ·
Rechtschreibreform, Gesamtschule, Abschaffung des dreistufigen Schulsystems, Bologna, Frühsexualisierung: Gibt es irgendeine Bildungsreform, die Bildungsniveau, Persönlichkeitsentwicklung und den Spaß am Lernen befördert hat?

Dieter Lenzen „Bologna-Reform ist ein Unfall mit Fahrerflucht“
Von Uwe Schmitt
Die Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge war vor allem ein Zugeständnis an die britische Politik
Der Präsident der Universität Hamburg, Dieter Lenzen, geht hart mit der Bologna-Reform ins Gericht. Bei Studenten fehle die Persönlichkeitsbildung. Er würde nicht erneut in Deutschland studieren...
welt.de 30.10.2016

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Sigmar Salzburg
20.10.2016 07.27
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Nicolaus Fest

[Youtube nachgeschrieben:]

… Heute beginne ich mit einem Witz, der aus einem einzigen Satz besteht: „Die ,Flüchtlinge‘ nehmen Ihnen nichts weg!“ Das wird immer wieder behauptet, zuletzt von Finanzminister Schäuble. Er meinte wörtlich, bisher hätte wegen der Flüchtlinge noch kein Deutscher auch nur einen Euro weniger bekommen.

[Ähnlich volksbetrügerisch hatte sich bereits Justizminister Heiko Maas in einer Fernsehdiskussion geäußert.]

Das ist ein typischer ,Schäuble‘. Zwar faktisch richtig, aber im Grunde eine bewußte Täuschung. Es ist etwa so, als würde man einem Menschen, dem Einbrecher gerade das Haus komplett ausräumen, darauf verweisen, daß er weiterhin seinen Lohn vom Arbeitgeber bekommt. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Nichts! Aber es wird so getan, als hätte das Einbruchsopfer keinen Verlust erlitten.

Bleiben wir bei Schäuble: Richtig ist: Die Deutschen bekommen weiterhin ihre Rente, ihr Arbeitslosengeld, und Kranken- und Pflegeversicherungen zahlen für Behandlungen. Aber gleichzeitig werden die deutschen Sozial- und Steuerkassen zugunsten der illegalen Migranten geplündert. So muß die Arbeitslosenversicherung beispielsweise für deren Schwimmkurse zahlen. Große Teile der Rücklagen der gesetzlichen Krankenkassen wurden abgezogen – ebenfalls für die Einwanderer, und der kommende Haushalt sieht 94 Milliarden Euro für diese Leute vor. 94 Milliarden – das ist der Preis für die „Willkommenskultur“...

https://youtu.be/5I4da6K60J8

Das übertrifft die Rechtschreib„reform“, einst vom Bund der Steuerzahler auf umgerechnet 25 Milliarden geschätzt, natürlich bei weitem. „Wenn es schon bei einem Reförmchen wie diesem zu solchen Reaktionen kommt, was soll dann erst geschehen, wenn es wirklich ernst wird mit Veränderungen in Deutschland?“ (Staatsminister Hans-Joachim Meyer 1998) – Nun haben wir sie, die Bevölkerungs„reform“...

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Sigmar Salzburg
15.10.2016 07.53
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Michael Klonovsky

Mondbeschienener 14. Oktober 2016

Frohe Kunde kommt aus dem Breisgau. Die Kommission zur Überprüfung der Freiburger Straßennamen hat ihren Abschlussbericht vorgelegt. Sie empfiehlt, zwölf Straßen umzubenennen. „Damit ist Freiburg die erste deutsche Stadt, die eine derartige, vollumfängliche Untersuchung aller Straßennamen initiiert hat“, strahlt die Badische Zeitung über die Größe und Herrlichkeit dieses Aufbruchs.

Getilgt werden sollen unter anderem die Hindenburgstraße und der Martin-Heidegger-Weg, denn man weiß ja, wohin die führen. Dann gibt es noch 15 Straßennamen der „Kategorie B“, die zwar „trotz dunkler Flecken in der Vita der Betroffenen“ nicht umbenannt, aber deren Schilder „mit kurzen Erläuterungen zur geschichtlichen Einordnung“ bevölkerungserzieherisch veredelt werden sollen. Zu dieser Kategorie der Halb- und Viertelbeschmutzten gehören Fichte, Theodor Körner, Richard Wagner, Richard Strauss und merkwürdigerweise auch Carl von Linné (hat er womöglich in seiner Fundamentalista Botanica afrikanische Pflanzen diskriminiert?).

So um 1918 nistete sich der Typus des habituellen Nazis im deutschen Volkscharakter ein, und trotz diverser Kuren bekommt unser armes, gebrechliches Land auf seine späten Tage diese Filzlaus nicht mehr los, weil sie sich ständig an neuen Stellen exponiert. Immer wollen unsere Habitatsnazis denunzieren, verfolgen, dingfest machen, löschen, flurbegradigen, umbenennen, Ordnung schaffen, Maßnahmen einleiten, den Konsens vollstrecken, endgültige Lösungen anstreben. Und dieser Typus wird in den Stürmen der nächsten Völkerwanderung nur zum Teil vergehen, der andere Teil wird konvertieren und im Namen des Propheten so gründlich, so systematisch missionieren und verfolgen, dass selbst radikale Muslime lauter kleine Kaabaklötzer staunen werden, mit welchen Strebern sie sich da eingelassen haben.

Was nun wiederum Heidegger und Wagner angeht, so ist es ziemlich gleichgültig, was heute akademische Tagelöhner und andere publizistische Gartenzwerge über sie befinden. In „tausend Jahren“ (B. Höcke), wenn niemand mehr weiß, was Deutschland war und wo der SC Freiburg spielte, werden sie einer der wenigen Gründe sein, warum in einigen Winkeln dieses Planeten noch ein paar geistvolle Menschen Deutsch lernen.

http://michael-klonovsky.de/acta-diurna

Siehe auch noch hier und da.

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Sigmar Salzburg
13.10.2016 08.37
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Heiteres bei den Humanisten

Nachdem das AfD-Bashing beim Humanistischen Pressedienst etwas nachläßt, mehr hoffentlich noch durch den Beitritt des Atheisten Nicolaus Fest, ist dort auch Raum für Heiteres. Der Psychologe und Menschenaffenfreund Dr. Colin Goldner schreibt (ausnahmsweise?) in fast perfekter traditioneller Rechtschreibung:

Der Kunstfurzer
Womöglich wäre Sigmund Freud nie auf eines der zentralen Dikten der Psychoanalyse gestossen, das der analen Fixierung, wäre er in Paris nicht einem gewissen Joseph Pujol begegnet. Vielleicht gäbe es überhaupt keine Psychoanalyse ohne diese Begegnung.


Pujol, ein Jahr jünger als Freud, stammte aus Marseille und war eigentlich gelernter Bäcker. Ein einzigartiges Talent indes, das ihm in die Wiege gelegt worden war, ließ ihn zum berühmtesten Varietékünstler seiner Zeit aufsteigen, zum gefeierten Star des Pariser Moulin Rouge mit Tagesgagen, die das Monatseinkommen eines französischen Ministerialdirektors weit überstiegen. Pujol war weltweit unter seinem Künstlernamen „Le Pétomane“ bekannt. Dieser Name leitete sich vom französischen Verb péter her, das soviel bedeutet wie furzen: Pujol war Kunstfurzer.

Während seines Militärdienstes hatte Pujol entdeckt, daß er durch willkürliche Kontraktion seiner Bauchmuskeln große Mengen Luft in seinen Enddarm einziehen und nach Belieben wieder ausströmen lassen konnte, wobei er durch Kontrolle der Anusmuskulatur Töne in verschiedener Höhe und Lautstärke zu produzieren vermochte. Er verfeinerte diese Fertigkeit durch fleißiges Üben, so daß es ihm letztlich gelang, einfache Melodien zu furzen...

hpd.de 12.10.2016lesenswert!

Vielleicht war der Artikel für die einst noch kultiviert schreibende „junge Welt“ verfaßt. Goldners aufschlußreicher Artikel Tierrecht und Religionskritik am nächsten Tag zeigt wieder Linientreue durch 25 angepaßte „dass“ und „miss-“ neben „mißratenen“ Umkehrschluß, anläßlich, läßt und muß.

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